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Mein Warum und meine Arbeitsweise

Als Kind war ich bereits von sehr viel Dunkelheit umgeben. Dunkelheit in meiner Seele. Ich litt sehr früh unter Panikattacken, unter depressiven Phasen. Ich war in ein System hineingeboren, das nicht förderlich war für mich – und ich war vielen Herausforderungen gegenübergestellt, die sich zu gross, zu schwer für mich anfühlten. Mein Therapeut würde nun sagen: "Aber Frau Egger, sie waren doch viel mehr als das. Wie waren sie denn auch noch?". Schon spannend unser Hirn, wie es die schmerzhaften und harten Fakten ganz zu Vorster in uns abspeichert. 

 

Ich erinnere mich noch sehr gut: Als ich das erste Mal im Kino Pocahontas sah, stellte ich mich danach auf den Balkon – und verband mich wie sie mit der Mutter Natur, mit dem Wind. Ich stellte mir vor, wie der Wind durch mein Haar streift, wie ich mit der Erde verbunden bin. Zum ersten Mal fühlte ich eine Verbindung zu etwas Höherem. Und es fühlte sich... so schön an.

 

Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich schon sehr früh mit wunderbaren Seelen und Arbeitsweisen in Kontakt kommen durfte: Psychologie, Energiearbeit, Kinesiologie, Edelsteinarbeit, Cranio uvm.
Mein Leben war geprägt von Phasen, in denen es schwerer war als ich mir gewünscht hätte. Konstante Veränderung. Arbeit an mir selbst. Nicht ganz freiwillige Neuanfänge. Überforderung. Mir ist mehrfach der Weg unter meinen Füssen weggebrochen und ich stand da und musste einen neuen finden. Und immer wieder dieses Gefühl: Ich genüge nicht. Ich bin nicht stark genug für diese Welt.

 

Das Leben prüfte mich hart– immer und immer wieder. Und immer wieder ging ich durch diese Phasen hindurch. Mit und ohne Hilfe. Mit verschiedenen Werkzeugen. Mit verschiedenen Techniken. Ich baute mein Leben immer wieder neu auf.

 

Es gab Zeiten, in denen ich meine Spiritualität komplett auf die Seite schob. Da konnte ich nur noch mit Psychologie und Fakten an die Dinge herangehen. Und dann gab es andere Zeiten – da fühlte ich mich zutiefst verbunden mit etwas Höherem, mit alternativen Techniken, mit feinstofflicher Begleitung und dachte ich finde nur da meine Lösungen.

 

Heute weiss ich:
Es ist die Summe von allem, was mir guttut. Die Mischung macht's...
Es gibt nicht die eine Methode, nicht das eine Werkzeug. Ich spüre immer wieder neu, was gerade stimmig ist und was ich nun brauche.
Ist es ein psychologisches Tool?
Eine systemisches Herangehensweise?

Ein somatisches Tool? 
Ein feinfühliges Ritual?

Ein Edelstein?

Ein Duft?
Oder sind es vielleicht sogar die Engel?

Das ist für mich wie ich heute lebe: nein navigiere.
Navigieren durchs Leben und seine Hochs und Tiefs. 

 

Denn was uns passiert, darauf haben wir oft nicht so viel Einfluss, wie wir hoffen.
Aber wie wir damit umgehen – wie wir es angehen, wie wir reagieren, wie wir mit uns selbst in solchen Zeiten sind – darauf haben wir sehr wohl einen grossen Einfluss.

 

Und genau da habe ich meinen Schlüssel gefunden:
Selbstmanagement. Selbstbegleitung. Mich selber halten – egal, was im Aussen geschieht.

 

Dafür bin ich meinem Leben unendlich dankbar.
Denn durch die Übung, das Wiederholen, die vielen schwierigen Zeiten konnte ich herausfinden, was für mich stimmt.
Was trägt – und was nicht.

 

Heute ist es mir ein Herzensanliegen, genau das weiterzugeben.
Menschen zu begleiten, die ebenfalls in Überforderung, Krisen oder Neuanfängen stecken.
Denn ich hätte mir früher genau das gewünscht:
Werkzeuge.
Einen sicheren Raum.
Und eine liebevolle, feinfühlige, aber auch klar strukturierte Hand, die mich durch diese Zeit führt.

 

Genau das möchte ich heute für andere sein.
Für Menschen, die gerade nicht so viel Licht und Leichtigkeit in ihrem Leben haben.

Ich möchte für diese ein Leuchtturm sein. In einer stürmischen Nacht.
Und sagen:
„Hey, du schaffst das. Du bist nicht alleine!
Du bist so viel stärker, als du jetzt gerade glaubst.  Auch das geht vorbei!“

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